Offenes Ohr für Sorgen

SPD dankt Einsatzkräften von FFW und BRK für ihr Engagement

Einsatzkräfte
SPD-ler besuchten Einsatzkräfte von Feuerwehr und BRK (im Bild) und dankten für Einsatz das ganze Jahr über.
Foto: SPD Straubing

Jedes Jahr besucht eine Abordnung der SPD mit kleinen Präsenten die Rettungskräfte von FFW und BRK, um deren Dienst das ganze Jahr über und besonders an den Feiertagen zu würdigen.

Im Einsatzzentrum der Freiwilligen Feuerwehr dankte OB-Kandidat Peter Stranninger stellvertretend Zugführer Bernd Straub, seinem Stellvertreter Michael Englberger und (bald) Feuerwehrmann Maximilian Straub. Bernd Straub verwies darauf, dass man sehr geduldig sei, was die Sanierung des maroden Gebäudes angehe. Wo der Geduldsfaden aber langsam reiße, sei die nicht erfolgte überfällige Überarbeitung des Aufenthaltsbereichs. „Wir haben 112 freiwillige Feuerwehrleute, die zum Teil mehrfach am Tag ausrücken. Die brauchen eine Ruhezone zwischen den Einsätzen.“ Stranninger quittierte das so: „Wir sollten einen Aufruf zu einer Zwei-Euro-Spende eines jeden Bewohners in der Stadt organisieren.“ Wenn jeder mitmache, kämen da allein fast 100.000 Euro zusammen. „Die Feuerwehr hat hohen Stellenwert in der Gesellschaft. Das müsste doch machbar sein“, meint Stranninger. Stadtrat Bernd Vogel bot parteiübergreifend an: „Bei einer eurer nächsten Feiern würden wir mit der Räthausbänd kostenlos, aber hoffentlich nicht umsonst spielen.“ Der Termin wurde gleich festgelegt: „25. Juli, 17 Uhr, Hoffest!“ Straub hofft bei der Jahreshauptversammlung der Straubinger Feuerwehr am 26. Januar auf ein klares Signal der Stadt von OB Markus Pannermayr. In der Rettungswache des BRK wurde die SPD von Wachleiterin Angelique Kieser, dem stellvertretenden Kreisgeschäftsführer Martin Döring und Rettungsdienstleiter Markus Kamin empfangen. Besonders der Mangel an Nachwuchs, vor allem im Ehrenamt, bereitet dem Roten Kreuz Sorgen. Immer mehr Einsätze, immer komplexere Lagen und gleichzeitig weniger Menschen, die bereit sind, dauerhaft Verantwortung zu übernehmen. Hinzu kommen neue Anforderungen durch die sich verschärfende Sicherheitslage und die stärkere Bedeutung der zivil-militärischen Zusammenarbeit im Bevölkerungsschutz. Vor diesem Hintergrund wurde die bundesweite Debatte um die Wiedereinführung eines Zivil- oder Gesellschaftsdienstes angesprochen. Eine neue Form des Zivildienstes könne, so der Tenor, nicht nur die Bundeswehr, sondern auch Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz nachhaltig stärken. Marvin Kliem, Vorsitzender der SPD Straubing und selbst seit Jahren im Roten Kreuz aktiv, fand dafür klare Worte: „Unsere Rettungskräfte und Ehrenamtlichen sind 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche für uns alle da. Das verdient politische Unterstützung und verlässliche Rahmenbedingungen.“

-Text und Foto: SPD-