Dankeschön für Feuerwehr und BRK

SPD besucht Rettungskräfte am Heiligen Abend

Weihnachten 2024
Trafen sich am Heiligen Abend in der Fahrzeughalle der Freiwillen Feuerwehr. Bürgermeister Werner Schäfer, Jungfeuerwehrler Maximilian Straub, Zugführer Zentrum Bernd Straub, SPD-Ortsvereinsvorsitzender Jürgen Karbstein, stellvertretender SPD-Vorsitzender Niederbayern, Marvin Kliem, Stadtverbandsvorsitzender Peter Stranninger, die Stadträte Simon Bucher, Gertrud Gruber, Bernd Vogel und Juso Julian Guggeis.

Alle Jahre wieder dreht eine Abordnung der Straubinger SPD am Heiligen Abend die Dankeschön-Runde im Einsatzzentrum. Dies betonte Peter Stranninger, stellvertretender Fraktionsvorsitzender gegenüber den beiden Feuerwehrlern Bernd und Maximilian Straub.

Und das nicht erst seit dem Rathausbrand 2016, der sich ins kollektive Gedächtnis der Bürger gebrannt habe. Und Bürgermeister Werner Schäfer, der beim Hochwasser oft vor Ort gewesen sei, habe die Einsatzkraft der Freiwilligen Feuerwehr hautnah miterleben können: „Ihnen haben wir es zu verdanken, dass die Fluten keine größeren Schäden angerichtet haben.“ Bernd Straub, Zugführer im Zentrum, freute sich über die stets gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Feuerwehr. Die beiden neuen Löschfahrzeuge seien unter anderem der Beweis dafür. Man finde stets ein offenes Ohr in der Verwaltung. Einen Wunsch habe er aber doch, der bald in Angriff genommen werden solle: Die Sozialräume für die Freiwilligen. Die Fenster seien so undicht, dass man sogar höre, was Vorbeigehende sagten. „Das ist ein Muss für unsere Freiwilligen, ohne die die Einsatzbereitschaft nicht gewährt werden könnte.“ Um Manpower müsse sich die Stadt keine Sorgen machen. „Wir haben hier für fast alle anfallenden Tätigkeiten Handwerker in unseren Reihen“, so der Zugführer.
Nach einem Rundgang durch die Hallen ging's zur Weihnachtswache des Bayerischen Roten Kreuzes. Markus Kamin, Leiter des Rettungsdienstes, freute sich darüber, dass diejenigen, die heute arbeiten müssten, nicht vergessen würden. Zusammen mit Sebastian Reich, seinem Wachleiter und vier weiteren Einsatzkräften wollen sie den Weihnachtsabend stemmen. Natürlich mache der Fachkräftemangel sich auch in seinem Bereich bemerkbar. „Momentan können wir aber noch alle Schichten in ausreichender Stärke besetzen“, so Kamin. Er sei stolz auf seine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, sowohl im Haupt- wie im Ehrenamt. Ein Stockwerk höher nahm Markus Koller, Leiter der ILS, der integrierten Leitstelle, die Straubinger Sozialdemokraten in Empfang. Hier laufen die Notrufe der Bürger zusammen. Blitzschnell müssen die Mitarbeiter an den Telefonen die Rettungsmaßnahmen organisieren. Wer die 110 wählt, dem wird hier geholfen. Auch an Weihnachten, 24 Stunden rund um die Uhr, jeden Tag. Einen Wunsch hatte Koller dann doch noch an das Christkind: „Die Zahl der Notrufe steigt ständig. Wir brauchen unbedingt zwei weitere Arbeitsplätze.“ Dass dies nicht ohne An- oder Umbau gehe, davon konnten sich die Sozialdemokraten überzeugen und versprachen, die Bitte an die entscheidenden Gremien weiterzuleiten.

Bernd Vogel

Dankeschön für Feuerwehr und BRK

SPD besucht Rettungskräfte am Heiligen Abend

Einsatzkräfte_2019
Foto: Hubert Bäumel

Alle Jahre wieder besuchen die Straubinger Sozialdemokraten am Heiligen Abend die diensttuenden Rettungskräfte. Stadtbrandinspektor Michael Schießl war erster Anlaufpunkt. Fraktionsvorsitzender Peter Stranninger bedankte sich für die geleistete Arbeit und konnte gleichzeitig dem „Feuerwehrchristkindl“ Schießl zum Geburtstag mit einem roten Straubinger Stadtturm gratulieren.

816 Einsätze habe es bis dato gegeben. Große Brände wie in den vergangenen Jahren habe es Gott sei Dank nicht gegeben, freute sich der Stadtbrandinspektor. Die Ausstattung vieler Haushalte mit Rauchmeldern habe sich als Schritt in die richtige Richtung erwiesen. Es habe kaum Fehlalarme gegeben. Ein Großteil sei sinnvoll gewesen und habe oftmals Schlimmeres verhindert. Auch er bedankte sich für die vertrauensvolle und wohlwollende Zusammenarbeit mit der Stadt Straubing. Immerhin könne im Jahr 2020 die Ausrüstung mit der richtigen Bekleidung fertiggestellt werden. Dafür habe die Stadt dankenswerterweise 100.000 Euro in den Haushalt eingestellt. Schließlich durften die Sozialdemokraten noch die neueste Errungenschaft, das Drehleiterfahrzeug inspizieren. Speziell für die Straubinger Bedürfnisse ausgerüstet werde es wohl Ende März nach Schulung der Maschinisten und sonstigen Bediener seinen Dienst antreten, meinte Schießl.
Gleich nebenan wurde auch die Weihnachtsschicht des Bayerischen Roten Kreuzes besucht. Dort warteten schon Kreisgeschäftsführer Jürgen Zosel, Rettungsdienstleiter Jürgen Köhl sowie Notfallsanitäterin Andrea Winkelmeier und Rettungsassistent Jakob Neumeier. Entspannt konnten die vier BRKler die Weihnachtswünsche entgegennehmen, da sich die Lage am Morgen des 24. Dezember noch recht ruhig darstellte. Das könne sich aber schnell ändern, meinte Köhl. Immerhin habe man im Jahr 2019 über 26.000 Einsätze in Stadt und Landkreis bewältigen müssen. Stranninger wünschte den Rettern ruhige Feiertage und dankte ihnen für ihr unglaubliches Engagement zum Wohle der Menschen.

Bild(v.l): Inspizierten am Heiligen Abend das größte Geschenk für die Straubinger Feuerwehr, das neue Drehleiterfahrzeug: Stadtrat Werner Schäfer, stellv. Stadtverbandsvorsitzender Jürgen Karbstein, Stadtbrandinspektor Michael Schießl, Fraktionsvorsitzender Peter Stranninger mit Sohn Konstantin, Stadträtin Gertraud Gruber, JUSO-Chef Marvin Kliem, Stadtverbandsvorsitzender Dr. Olaf Sommerfeld sowie die Stadträte Nail Demir und Bernd Vogel.

-bvo-